Win-Win

WfH: Chance zentrale Sportanlage Am Zipfen – mehrere Fliegen mit einer Klappe Entwicklung von Stadt und Sportverein im Gleichklang.

Mit dem Abschluss der Erbbaurechtsverträge für die neue Sportanlage des SV Rot-Weiß Hadamar auf dem Gelände „Am Zipfen“ in Niederhadamar, ist aus Sicht der WfH eine Win-Win Situation entstanden.

„Fakt ist, dass der Stadt seit Januar 2020 für die Fläche an der Faulbacher Straße ein Angebot eines Investors in Höhe von 1.350.000,- Euro vorliegt. Hinzu kommt eine Infrastrukturabgabe, die der Inverstor zusätzlich zahlen würde. Unter dem Strich würde die Stadt mehr als 1,5 Mio. Euro einnehmen, sofern sie auf das Angebot eingeht. Sie erhält zudem ein neues Baugebiet, auf dem dringend notwendiger Wohnraum, u.a. für junge Familien, durch Investoren geschaffen wird.
Der Zuschuss für den Neubau der Sportanlage „Am Zipfen“, in Höhe von € 925.000, der zudem aus Mitteln des Investitionsfonds Hessenkasse kommt und nicht aus direkten Steuermitteln der Stadt, hätte sich mit der Vermarktung der ehemaligen Sportplatzfläche somit mehr als amortisiert.“, so die Spitzenkandidatin der Bürgerinitiative Anja Obermann.
„Die Bürgerinitiative WfH, hat von Anfang an das Gesamtkonzept unterstützt, weil wir Vertrauen in die Verantwortlichen des Vereins haben, die städtebauliche Entwicklung im Blick hatten und sicher sind, dass die Stadt Hadamar unter dem Strich von diesem Projekt auch deutlich profitieren wird. Und zwar mit einer positiven städtebaulichen Entwicklung, der Erzielung eines hohen geldlichen Gewinns, während gleichzeitig dem Verein die Umsetzung seines Projektes ermöglicht wird: WinWin!“,
erläutert der 1. Sprecher der WfH, Johannes Müller. Der mit fast 1000 Mitgliedern größte Hadamarer Verein habe mit der Zusammenlegung der beiden Sportanlagen die Möglichkeit, mittelfristig Kosten einzusparen, was für die Aufrechterhaltung des breit gefächerten Sportangebotes unbedingt erforderlich sei. Der derzeitige Betrieb zweier, mehrere Kilometer voneinander entfernter Sportanlagen, erzeuge durch die Dopplung viel zu hohe Fixkosten z.B. bei Strom, Heizung, Versicherungen, Platzpflege sowie einen deutlichen erhöhten personellen Mehraufwand. „Ca. 400 Kinder und Jugendliche finden in den Vereinssparten Fußball, Turnen, Tischtennis und Leichtathletik aktive Betätigung. Die Vereine vor Ort leisten ehrenamtlich einen für die Stadt wichtigen und unverzichtbaren Teil an Jugend- und Sozialarbeit, so auch der SV Rot-Weiß
Hadamar. Auch von daher ist es eine gesellschaftspolitische Aufgabe der Stadt, den Verein in seinen Bemühungen zu unterstützen. Wer grundsätzlich angebrachte sachliche Aufmerksamkeit durch generelles Misstrauen ersetzt, wird keine Fortschritte erzielen. Im Sinne der Bürger unserer Stadt hoffen wir, dass gedeihliche Projekte in Zukunft mehr als Partnerschaft mit dem Ziel eines Gewinnes für alle Beteiligten begriffen und gehandhabt werden.“, so Johannes Müller weiter. „Für die Bürgerinitiative WfH nicht nachvollziehbar ist in diesem Zusammenhang das Auftreten der FWG Fraktion und deren Vorsitzenden Susanne Langel in der letzten Stadtverordnetenversammlung am 11.12.2020. Die FWG sieht verschiedene Fallstricke und konstruiert fiktive Szenarien mit hohem finanziellen Schaden für die Stadt. Wir halten diese
Ansichten der FWG für verantwortungslos. Der Verein genießt unser Vertrauen.“, so Andreas Alfa, stellv. Fraktionsvorsitzender der WfH. Der SV Rot-Weiß Hadamar habe bestätigt, er gehe keine Maßnahme an, die er nicht verantworten, umsetzen und letztlich bezahlen könnte. Das zu Grunde liegende Finanzierungsmodell sei zudem durch verschiedene Stellen von Stadt, Kreis, Land, Sportbund und nicht zuletzt durch die finanzierende Bank eingehend und nachhaltig geprüft worden.
„Die FWG setzt damit ihre unverantwortliche und investorenfeindliche Politik der letzten Jahre fort. Hinter jedem Baum einen Indianer zu sehen, kein Vertrauen in die handelnden Verantwortlichen zu haben, wer so agiert, dürfte keinem Verein mehr einen Zuschuss gewähren, da ja rein hypothetisch nie auszuschließen ist, dass vielleicht und eventuell auch einmal etwas
nicht gut laufen könnte. Die FWG Hadamar hat ihre „Verhinderungspolitik“ aber nicht nur bei diesem Projekt, sondern auch beim Projekt „Neue Mitte“ in Hadamar sichtlich unter Beweis gestellt. Anstatt ein für die Stadtentwicklung wichtiges Projekt mit Geschäftsansiedlungen und damit die Belebung der Innenstadt zu unterstützen, war man dagegen, weil der FWG die damit
verbundene Verkehrsplanung nicht gepasst hat. Den Bau des neuen Radweges entlang des Elbbachs hatte die FWG gleichfalls attackiert. Städtische Zuschüsse wollte man ebenso verhindern. Für die Stadtentwicklung ist dieser Radweg aus Sicht der
WfH jedenfalls ein großer Erfolg, was die hohe Frequenz bei der Nutzung der Strecke eindrucksvoll belegt. Weiterer Beleg für diese destruktive Haltung in Sachen Stadtentwicklung war der Versuch, den Neubau der Schulturnhalle an der Herzenberg Schule zu torpedieren, indem man dem städtischen Zuschuss für das Objekt seiner Zeit nicht zugestimmt hat. Die Verlegung des Sportplatzes von der Faulbacher Straße auf das neue Gelände „Am Zipfen“ wird aus heutiger Sicht nicht nur für die Finanzen der Stadt ein Gewinn. Auch hier sah die FWG mit den übrigen Fraktionen von SPD und CDU nur Risiken als unsere Fraktion bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2020/2021 einen Betrag von 800.000 Euro als ersten Teil eines erwartbaren Verkaufserlöses der Sportanlage an der Faulbacher Straße als Einnahme einstellen lassen wollte.
Auf Grund der Lage auf dem Immobilienmarkt und der Suche von Investoren nach Investitionsmöglichkeiten hat die WfH diesen Betrag schon zu diesem Zeitpunkt für mehr als realistisch angesehen. Es ist nun wirklich an der Zeit, die Erfolge zu fixieren und für die Stadt einzufahren.“, fügt Andreas Alfa an.

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