Wir über uns

Wie ist die WfH enstanden – Was sind unsere Ziele

Wir …

  • kümmern uns auschließlich um Sachthemen und streben eine faire politische Auseinandersetzung an
  • sind sachlich und persönlich unabhängig
  • verzichten auf jegliche Sitzungsgelder
  • arbeiten an den Sachthemen mit allen politischen Parteien der Stadt, sowie allen Bürgern, Vereinen und sonstigen Gruppierungen zusammen
  • streiten ausschließlich um die Sache

Engagierte Bürger um die ehemaligen CDU Mandatsträger Andreas Alfa, Fritz Otto, Bernd Stähler und Johannes Müller gründeten im Jahr 2004 eine Bürgerinitiative zum Zwecke der Erhaltung des Brunnens vor dem Rathaus am Hadamarer Untermarkt.
Mit großem Einsatz wurde die Presse mobilisiert, Flugblätter verteilt und Informationsveranstaltungen organisiert, um die Bürger über diesen geplanten Schildbürgerstreich in Kenntnis zu setzen. Schnell wurde diese Bürgerinitiative größer und wuchs bis auf 70 Mitglieder an.
Die Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung wurden kontaktiert um diese von ihrem Vorhaben abzubringen. Die mit absoluter Mehrheit regierende CDU missachtete den zunehmenden Widerstand und blieb bei Ihrem Kurs.

Im Oktober 2004 gab sich die Bürgerinitiative einen Namen und gründete sich als WfH, Wir für Hadamar. Mit dem Leitmotiv Offen-fair-direkt wurden die Problemfelder der Hadamarer Politik analysiert und Lösungsansätze erarbeitet. Getreu dem Leitmotiv folgend, wurden die Hadamarer Bürger transparent über die unhaltbaren Zustände städtischen Politik außerparlamentarisch informiert.
Eine von WfH initiierte Bürgerbefragung zum künftigen Standort des Brunnendenkmals führte zu einem positiven Ergebnis. Der Brunnen verblieb am alten Standort. Die Bürger hatten Ihren Willen mehrheitlich durchgesetzt.

Im Sommer 2005 entschieden sich die Mitglieder der Bürgerinitiative als neue Kraft zur Kommunalwahl 2006 anzutreten um so gegen die oft den Bürgerwillen ignorierende und schädliche Politik der damals absoluten Mehrheit einen Gegenpol zusetzen
WfH analysierte die Probleme in den strukturellen Feldern der Stadtpolitik und stellte ihr Wahlprogramm auf. Schwerpunkte waren und sind auch heute noch dabei folgende Themen:

  • Einführung eines Stadtmarketings
  • Haushaltskonsolidierung
  • Privatisierung des städt. Schwimmbades
  • Umwidmung der Dorfgemeinschaftshäuser in Häuser der Vereine
  • Errichtung einer Stützpunktfeuerwehr
  • Gemeinsamer Trägerverband für alle Kindergärten
  • Abschaffung der Sitzungsgelder, Verkleinerung des Parlaments
  • Verkehrs-und Schulwegekonzept
  • Verstärkte Initiativen zur Vermarktung von Gewerbe- und Leerstandflächen
  • Bürgerfreundlicher Service in der Stadtverwaltung und viele weitere Themen.

Bei der Kommunalwahl 2006 erreichte WfH  das „Sensationsergebnis „von 22,9% und zog mit 8 Mandaten in die Stadtverordnetenversammlung ein. Außerdem stellte  WfH 2 Stadträte im Magistrat.

Gemeinsam mit der FWG und der SPD wurde eine Kooperation gebildet und nunmehr erste Akzente in der Stadtpolitik gesetzt. Die CDU ging in die Opposition.

Erstmals wurde auf Antrag von WfH eine Stadtmarketing Stelle  in Hadamar eingerichtet und in einer Kommission, unter Mithilfe eines Marketing Fachmannes, dafür wesentliche Eckpunkte erarbeitet und umgesetzt..

Im Laufe der ersten Legislaturperiode der Teilnahme von WfH im Stadtparlament, wurde auf deren Initiative zudem ein Verkehrswegekonzept entwickelt und eine Kindergartenkommission eingerichtet. Die dringend notwendige Haushaltskonsolidierung wurde in ersten Ansätzen mit den Kooperationspartnern thematisiert.

Mit Hilfe von WfH und deren Kooperationspartner konnte verhindert werden  Haushalte mit teuren Prestigeprojekten (Hessentag, Landesgartenschau etc.) auf zustellen bzw. zu verabschieden. Leider fehlte den Kooperationspartnern der Mut die grundsätzlichen ,strukturellen Probleme des Haushalts anzugehen, (Feuerwehren , Kindergärten, Bürgerhäuser etc.) ,so dass dafür keine erforderlichen Mehrheiten gefunden werden konnten.

Bei der Kommunalwahl 2011 erreichte   WfH 12,9%  der Stimmen und damit noch 5 Mandate in der Stadtverordnetenversammlung, sowie 2 Mitglieder im Magistrat, somit insgesamt 7 Mandatsträger . Die Zahl ändert sich schon unmittelbar nach der Wahl durch den Beitritt von Alfons Bausch (vorher CDU) und im Jahr 2015 noch einmal durch den Beitritt von Michael Lohr (vorher FDP),sodass die Fraktion zu diesem Zeitpunkt 9 Mandatsträger umfasste.

Wiederum wurde mit FWG und SPD eine Kooperation gebildet. Durch verstärkten Druck in der Öffentlichkeit versuchte WfH die Kooperationspartner dazu zu bewegen nunmehr die eigentlichen strukturellen Probleme mittels diverser Prüfungsanträge anzugehen. Überaschenderweise gab es hierbei keine Unterstützung seitens FWG und SPD, obwohl im Kooperationsvertrag von 2011 gemeinsam vereinbart war  , diese Themen anzugehen. Es kam zu Spannungen innerhalb der Kooperation, die schließlich in der Beendigung dieser durch die WfH im Jahr 2015 endete.

Bis zu den Kommunalwahlen 2016 versuchte die WfH mit wechselnden Mehrheiten die für Hadamar notwendigen Kurskorrekturen einzuleiten.
In den Haushaltsberatungen für das Jahr 2016 konnte die WfH mit Unterstützung  unterschiedlichster, anderer im Parlament vertretener Parteien wichtige, von ihr vorgetragenen Änderungen/Ergänzungen zum Haushalt 2016 durch setzen. Wichtigster Antrag war dabei die Ablehnung weiterer Steuererhöhungen.

Dies führte unter anderem dazu, dass wir bei der Kommunalwahl im März 2016 eine Steigerung von 12,9% auf 16,35% verzeichnen konnten. Somit stellt die WfH erneut 8 Mandatsträger. CDU und SPD bilden seitdem eine „große Koalition“, und haben trotz massiven Widerstandes der WfH die Grund- und Gewerbesteuer zum wiederholten Male erhöht. Dennoch versuchen wir mit aller Kraft innerhalb der Opposition unsere Ziele und Überzeugungen umzusetzen.

Von 2006 bis 2012 führte Andreas Alfa die Fraktion, Christof Kaiser führte den Vorsitz von 2012 bis 2014 und wurde von Hans Reichwein abgelöst, der die WfH Fraktion seitdem souverän führt.