Anwohner fordern: Mehr Kontrollen!…

Viele Bereiche in der Hadamarer Innenstadt sind verkehrsberuhigt, zumindest verspricht das die Beschilderung.


Bei einem Ortstermin im Bereich Neumarkt, Neugasse und Krämergasse haben uns Anwohner über die tatsächliche Situation informiert. Mehrere Eingaben an das Ordnungsamt der Stadt nach mehr Geschwindigkeitskontrollen verliefen demnach immer wieder im Sande. In der Vergangenheit seien zwar Messungen in der Neugasse erfolgt, diese hätten aber bis heute keine Konsequenzen gehabt, obwohl die gemessenen Geschwindigkeiten weit über dem erlaubten Rahmen für verkehrsberuhigte Bereiche gelegen hatten.

Der WfH ist es wichtig, dass gerade in diesen Bereichen die Sicherheit von Fußgängern, insbesondere Kindern, durch die städtische Verkehrsbehörde gewährleistet wird. Dies gilt im übrigen für alle verkehrsberuhigte Bereiche im gesamten Stadtgebiet!

WfH informiert…

…zur Verkehrssituation in Niederhadamar

Die Nachfragen und Beschwerden reißen nicht ab. Immer wieder wenden sich Mitbürger an uns, hier wegen Verkehrsproblemen im Bereich des Ortseingangs Niederhadamar – vom Kreisel bis etwa zum Fiedhofsweg / Grundschule Niederhadamar. Besonders oft werden die Zufahrten von der Mainzer Landstraße zu den dahinter liegenden Wohngebieten genannt. Speziell für die Straßen „Auf der Lück“ und „Grünbornerweg“ wird beklagt, dass parkende Fahrzeuge bis in die Kreuzungsbereiche abgestellt werden und dadurch regelmäßig gefährliche Situationen mit Beinahe-Unfällen verursachen – selbst bei sehr vorsichtigem Befahren. Auch das Parken in den engeren Wohnstraßen gegenüber von Grundstückseinfahrten sorgt für Unmut.

Die WfH begrüßt in diesem Zusammenhang, dass der Magistrat sich dem dringenden Thema nun annimmt und in Zusammenarbeit mit der städt. Verkehrsbehörde und dem Bauamt dabei ist, ein schlüssiges Verkehrskonzept für den Bereich zu erstellen. So eine entsprechende Ankündigung des Bürgermeisters während einer kürzlich stattgefundenen Sitzung des Bau- u. Verkehrsausschusses.

Bitte haben Sie also noch ein wenig Geduld, bleiben Sie vorsichtig, die Sache ist in der Mache! Wir werden Sie dazu auf dem Laufenden halten…

Johannes Müller - 1. Sprecher Wir für Hadamar – WfH

P.S.: Sprechen Sie uns gerne an, wenn es bei Ihnen „um die Ecke“ ähnliche Probleme gibt! 

Wechsel an der WfH-Spitze…

Bei der Neuwahl des Kernteams im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung gab es personell eine Veränderung an der Spitze und gleichzeitig die Betonung einer kontinuierlichen Arbeit. Der bisherige 1. Sprecher Andreas Alfa resümierte die Aktivitäten der letzten beiden Jahre und dankte den Mitgliedern für die hervorragende Zusammenarbeit. Nach großem Beifall teilte Alfa jedoch mit, nicht mehr für den Posten des ersten Sprechers zur Verfügung stehen zu können. Für die kommende Wahlperiode schlug er stattdessen Johannes Müller vor, welcher als Mitgründer der WfH von Beginn an in Kernteam und Fraktion der Bürgerinitiative aktiv ist und aktuell auch als Fraktionsgeschäftsführer fungiert. Nach seiner einstimmigen Wahl schlug der neue Sprecher Andreas Alfa als seinen Stellvertreter vor. „Auf Andreas reichhaltige Erfahrung wollen und sollten wir in keinem Fall verzichten!“, betonte Müller. Desweiteren solle der bisherige zweite Sprecher Frank Ruoff bei seiner Arbeit im Bereich Internet und soziale Medien entlastet werden. „Hier steht mit Blick auf die Kommunalwahlen jede Menge Arbeit an.“, so Müller weiter. Bis auf Pasquale Capricano, der berufsbedingt nicht mehr antrat, waren alle bisherigen Kernteammitglieder bereit, sich auch weiterhin ihren Aufgaben zu widmen und wurden einstimmig bestätigt.
Damit setzt sich das neugewählte Kernteam der Bürgerinitiative wie folgt zusammen:
1. Sprecher: Johannes Müller
2. Sprecher: Andreas Alfa
Schatzmeister: Fritz Otto
Schriftführerin: Carmen Winkler
IT-Referent: Frank Ruoff
Beisitzer: Hans Meyer
Beisitzer: Jan-Niklas Müller

WfH fragt nach …

Ende August 2019 wurde eine Bürgerbefragung zum Thema Sicherheit und Sicherheitsempfinden durchgeführt. Welche Erkenntnisse hat die Befragung gebracht? Welche Maßnahmen sind bisher dazu erfolgt, bzw. zukünftig beabsichtigt?

Auch zu einer Studie der Industrie- und Handelskammer von 2019 zum Wirtschaftsstandort Hadamar wurden dem Parlament bislang keinerlei Erkenntnisse berichtet. Welche Schritte wurden hier vom Magistrat zur Verbesserung der Situation eingeleitet?

Was lange währt…

Einsatz lohnt sich, so auch die unermüdlichen Bemühungen der WfH für die Bewohner des „Reviers“ im Hadamarer Stadtkern.

Bereits seit November 2018 kämpfen wir für die Beruhigung der Verkehrs- und Parksituation im Bereich Borngasse/ Melanderplatz/ Brückengasse. Knapp ein Jahr später, im Oktober 2019 wurden dann endlich die Finanzmittel hierfür von den Stadtverordneten beschlossen. Trotz anhaltendem Protest der Anwohner und Gewerbetreibenden, und einer hierdurch durchgeführten Anwohnerversammlung ließ die teilweise Realisierung über eineinhalb Jahre auf sich warten. Immer wieder hatten einzelne Mandatsträger der WfH bei den Verantwortlichen nachgefragt, letztendlich mit Erfolg. Gleiche Maßnahmen am anderen Ende der Borngasse sollten zügig folgen, auch hier bleiben wir am Ball.

Inwieweit die nun gewählte Lösung Erfolg hat ist abzuwarten, wir bleiben zuversichtlich.

Wir für Euch – Wir für Hadamar!

Kein Brunnenfest 2020 …

Der Corona-Krise geschuldet, hat sich das Kernteam der WfH entschlossen, die Planungen für das Brunnenfest auf dem Hadamarer Untermarkt zu verwerfen. Das letztmals 2015 ausgetragene Event sollte neu aufgelegt werden, größer, attraktiver mit vielen Aktivitäten für jung und alt.

In Erinnerung an die Gründung der Interessengemeinschaft „Wir für Hadamar“ hat das historische Bauwerk vor dem Rathaus eine besondere Bedeutung. Eine im Jahr 2004 von uns initiierte Bürgerbefragung zum künftigen Standort des Brunnendenkmals führte zu einem positiven Ergebnis. Der Brunnen verblieb am alten Standort. Die Bürger hatten Ihren Willen mehrheitlich durchgesetzt.

Inwieweit eine Durchführung im nächsten Jahr möglich ist bleibt abzuwarten.

WFH stellt sich gegen die Schließung der Gynäkologischen Praxis im MVZ St.Anna Hadamar und fordert Taten !!!

Die Bürgerinitiative „Wir für Hadamar – WfH“ fordert angesichts der in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Schließung der Frauenheilkunde-Praxis im Medizinischen Versorgungszentrum St.Anna in Hadamar zum 30.6.2020 alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um dies zu verhindern und verlangt nach alternativen Lösungen.

„Wirtschaftliche Gründe“ wurden vom Betreiber, der Krankenhausgesellschaft St.Vincenz GmbH und ihrem Geschäftsführer Guido Wernert, als Begründung hierfür vorgegeben.

Hans Reichwein, Fraktionsvorsitzender der WfH, dazu: „Seit inzwischen fast 70 Jahren kenne ich St.Anna, ob als Krankenhaus, oder wie jetzt als MVZ betrieben, immer stets mit einer Praxis für Frauenheilkunde. Die jetzt beabsichtige Schließung der Fachabteilung ist von größerem Ausmaß für die Patientinnen in unserer Stadt, aber darüberhinaus auch, im Hadamar Land“.

Das Krankenhaus St Anna war einst die Anlaufstelle bei Geburten und Frauenheilkunde im gesamten Westerwald, der Region und darüber hinaus. Den ersten schweren „Keulenschlag“ musste die Region mit der Schließung des Krankenhauses im Jahr 2007 und dem Ende der Geburtenabteilung hinnehmen. Immerhin erblickten hier bis zu diesem Zeitpunkt jährlich zwischen 600-700 Kinder das Licht der Welt. Das fand man beim schon damals verantwortlichen Träger nicht gut genug. Jetzt, 13 Jahre später, soll für die Region Hadamar in diesem Bereich ganz der Hahn abgedreht werden.

„Warum die jeweils verantwortlichen Hadamarer Bürgermeister Hans Beresko, und aktuell Michael Ruoff, den immer weitergehenden Kahlschlag gerade für diesen Fachbereich am dafür renommierten St. Anna Krankenhaus in solch duldsamer Art hingenommen haben, bzw. jetzt hinnehmen, ist für unsere Wählergruppierung mehr als erstaunlich“, so Andreas Alfa, 1. Sprecher der WfH.

Kein Aufschrei, kein ernsthaft wahr zu nehmender Protest . „Ruoff bedauert“, heißt es lapidar in der Presseveröffentlichung der NNP vom 29.4.2020. Vom Bedauern ist aber den Betroffen nicht geholfen. Wir erwarten vom Verwaltungsrat der St. Anna Stiftung, und hier insbesondere von dessen Vorsitzenden Bürgermeister Michael Ruoff und seinem Stellvertreter Pfarrer Andreas Fuchs Taten, bis hin zum öffentlichen Protest .

In der Präambel der das MVZ mit tragenden St. Anna Stiftung heißt es wörtlich: „Die Stiftung unterstützt caritative Heime und Einrichtungen zur Aufnahme und Betreuung von kranken, hilfs- und/oder pflegebedürftigen Menschen. Vornehmlich fördert sie das Gesundheitszentrum St. Anna in Hadamar. Sie unterstützt nicht den täglichen und grundsätzlichen Betrieb des Gesundheitszentrums sondern vielmehr Bereiche, die nicht wirtschaftlich oder kostendeckend arbeiten können, die für den Charakter einer Einrichtung mit christlichem Hintergrund aber unverzichtbar sind. In über 180 Jahren haben sich diese Aktivitäten zu einem tragfähigen Verbund sorgfältiger, an neuesten Standards orientierter Patientenversorgung formiert“. (Zitatende)

Nun wird aber die Wirtschaftlichkeit der Gynäkologischen Praxis als Vorwand für deren beabsichtigen Schließung genommen.

Andreas Alfa, ergänzt: „Weiterhin kann man nicht darüber hinweg sehen, dass vor gut 14 Tagen in der Nassauischen Neuen Presse ein Artikel mit Foto erschienen ist, in dem Bürgermeister Ruoff mit dem St. Vincenz Geschäftsführer Wernert mit großer Geste um Patienten für den Besuch der Praxen des MVZ St. Anna warb.“

Man muss davon ausgehen, dass Bürgermeister Ruoff schon zum damaligen Zeitpunkt über die beschlossene und in wenigen Wochen beabsichtigte Schließung der betreffenden Praxis im Bilde war. Angesichts dessen kommt einem diese „Werbung“ wie der blanke Hohn vor.

„Wir würden mit dieser Schließung für den Gesundheitsstandort Hadamar, mit dem ja die Stadt u.a. um Neubürger wirbt, ein Stück Geschichte verlieren. Noch größer aber ist der Verlust für die betroffenen Frauen und werdenden Mütter. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass solche Bereiche unserer Gesellschaft auf dem Altar einer rein profitorientierten Gesundheitspolitik geopfert werden und erwarten von den Entscheidungsträgern eine Rücknahme des Beschlusses“, so Andreas Alfa.

Spende an gestrandeten Zirkus …

Dankbar und überrascht zeigten sich die Inhaber des Zirkus ‚Jonny Alexis‘ über die Spende der WfH-Fraktion.

Der Überbringer Andreas Alfa betonte die Wichtigkeit von Solidarität und Hilfsbereitschaft – gerade in diesen schwierigen Zeiten.
Der Zirkus hatte am Hadamarer Freibad gastiert, durfte aber bedingt durch CORONA nicht mehr auftreten und weiter ziehen, und geriet so in finanzielle Probleme. Die beschriebene Notlage war für uns Grund genug zu handeln.

Solche Aktionen sind uns sehr wichtig. Die Mandatsträger der WfH verzichten auf jegliche Sitzungsgelder um diese mehrmals im Jahr an verschiedenste Vereine und Institutionen unserer Stadt zu spenden.

Wie es weiter geht, entscheiden wir selbst. …

Auch wir wollen Ihnen noch einmal ans Herz legen, den durch CORONA bedingten Erlassen, folge zu leisten. Andere Bundesländer haben bereits ihre Maßnahmen verschärft. Gemeinsam können wir durch mehr Disziplin und gegenseitige Rücksichtnahme zu einem weitgehend „geordneten Verlauf“ beitragen. Bitte befolgen Sie die einfachsten Regeln und bleiben Sie, soweit möglich, in Ihrer häuslichen Umgebung.

Diese Maßnahmen dienen zum Schutz der gesamten Bevölkerung und sollten jedem ein persönliches Anliegen sein.

Alte Schulturnhalle – WfH fordert außergerichtliche Lösung !

In der heutigen außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung in der Schlossaula wird unsere Fraktion beantragen, dass der Magistrat der Stadt Hadamar die notwendigen Schritte einleitet, dass die Frist zur Stellungnahme auf das Schreiben des Landgericht Limburg vom 4.2.2020 in einem angemessenen Rahmen verlängert wird und gleichzeitig organisiert, dass sich von heute an, spätestens binnen 10 Tagen, die widerstreitenden Parteien, unter Einbeziehung des Vorstandes der Kreissparkasse Limburg, Landrat Michael Köberle,in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat der KSK Limburg, sowie ggfls. je einem Vertreter der Fraktionen zusammenfinden, mit dem Ziel einen Weg zu einer außergerichtlichen Lösung des Rechtsstreites zu finden.

Der Schaden für die Stadt ist wo möglich größer, wenn weiterhin die Gerichte bemüht werden.

Die Chance, dass es aktuell einen glaubhaften Kaufinteressenten (KSK Limburg) und verkaufswillige Grundstückseigner gibt, sollte genutzt werden, um eine Lösung zu finden, die im Sinne der Stadt das Projekt kurzfristig zu einem positiven Ende führt.