WFH ist für projektorientierte Verwendung der Mittel aus der Hessenkasse…

Die Stadt Hadamar erhält aus Mitteln der Hessenkasse rund 3,2 Mio Euro vom Land Hessen für Investitionen.
Die Wählergruppe „Wir für Hadamar“ ist erfreut über diesen Geldzufluss an die Stadt, weil es dadurch möglich ist, Projekte bzw. Maßnahmen zu verwirklichen, die sonst, trotz aktuell verbesserter finanzieller Situation im städtischen Haushalt , nicht oder nur begrenzt umsetzbar wären.
Anders als die CDU , die in der letzten Stadtverordnetenversammlung im Februar 2019, eine Verteilung dieser Mittel nach dem „Gießkannenprinzip“ nach Einwohnerzahl auf die einzelnen Ortsteile beantragt hatte, soll nach Meinung der WfH eine projektorientierte Vergabe der Gelder vorgenommen werden.
Hierzu sollten die Verwaltung, der Magistrat als auch die Ortsbeiräte der einzelnen Stadtteile, in den nächsten Wochen und Monaten Projekte bzw. Maßnahmen vorschlagen , die dann in den Gremien, im Rahmen der kommenden Haushaltsberatungen für 2020 diskutiert und mit entsprechenden Prioritäten versehen werden. 
Die Projekte bzw. Maßnahmen müssen sinnhaft und mit einer „Langzeitwirkung“ eingesetzt werden. Ein Ausgeben des Ausgebens willen , nur damit alle Stadtteile befriedigt sind, wird es mit WfH nicht geben. Wir schielen nicht auf Wählerstimmen. Für uns ist die sinnvolle Verwendung der erhaltenen Steuermittel mit entsprechenden Synergien das oberste Ziel .

Gerne nehmen wir auch Vorschläge aus der Bevölkerung aller Stadteile entgegen, für die wir uns dann in den Haushaltsberatungen einsetzen werden.

Sie erreichen uns unter https://www.facebook.com/WirfuerHadamar/, oder
schreiben Sie uns per Mail an: sprecher@wir-fuer-hadamar.de

Andreas Alfa 1.Sprecher WfH

Anwohnerversammlung

Circa 60 Personen fanden sich auf der Anwohnerversammlung am 18.Februar im kleinen Saal der Stadthalle Hadamar ein. Hierzu hatte Bürgermeister Michael Ruoff eingeladen. „Es geht heute nicht darum Lösungen zu präsentieren, Ziel der Veranstaltung ist es, Fakten zu sammeln um angemessen auf die geschilderten Probleme zu reagieren“, so der Bürgermeister in seiner Begrüßung.

Das von der WfH angestoßene Thema zur Situation im „Revier“ Borngasse/ Brückengasse/ Melanderplatz scheint aufgrund der hohen Resonanz sehr ernst zu sein.

Neben der chaotischen Verkehrssituation wurde von Mietern und Hausbesitzern die Wohnqualität bemängelt. Die Mieterklientel sei teilweise „schwierig“. Auch die Ordnung und Sauberkeit sei zu bemängeln, durch den ganzen Unrat würden Ratten angelockt, das sei auch bereits beobachtet worden. Gewerbetreibende beklagen hierdurch einen Kundenrückgang, dies sei mit unter schon geschäftsschädigend.

Ein wichtiger Punkt sei auch das fehlende Sicherheitsgefühl der Anwohner, einige trauten sich nach Einbruch der Dämmerung nicht mehr alleine auf die Straße.

Als überzogen und Panikmache bezeichnete der CDU Stadtrat Matthias Zürn die Berichterstattung der WfH. Wie er das beurteilen kann bleibt uns ein Rätsel, die erschienenen Anwohner und Gewerbetreibenden sehen das anders.

Der WfH ist es in erster Linie wichtig, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen, und zur Beseitigung der Missstände beizutragen. 

WfH Initative zum Thema Verkehr, Sicherheit und Sauberkeit zeigt Wirkung !

Die zuletzt von der WfH in den Medien (Heimatpost vom 29.11.18 sowie auf Facebook und Instagram) thematisierte Situation in puncto Verkehr, Sicherheitslage , Sauberkeit  und Ordnung im Innenbereich der Kernstadt, zeigt erste Wirkung bei den Verantwortlichen der Hadamarer Stadtverwaltung.
Auch Bürgermeister Michael Ruoff und der Magistrat haben nun durch den Vorstoß der WfH endlich erkannt, wie wichtig dieses Thema für den Erhalt des sozialen Friedens in der Innenstadt zu sein scheint.
Dies erfolgte letztlich nur dadurch, dass die Mitglieder des WfH-Kernteams die Ängste und Bedürfnisse vieler Bürger ernst genommen und veröffentlicht haben. Zuhören lohnt sich!
In der Stadtverordnetenversammlung vom 7.12.18 haben der Bürgermeister und der Magistrat, für den Bereich des Ordnungsamtes zwei neue Stellen für Hilfspolizeibeamte beantragt, die sich u.a. auch in den betreffenden Brennpunkten um die allseits bekannte Problematik kümmern sollen.
Sofern die Stadtverordnetenversammlung in ihrer 1. Sitzung im Februar 2019 diesem Nachtragshaushalt mit geändertem Stellenplan zustimmt, könnten die neuen Mitarbeiter im Frühjahr 2019 ihren Dienst aufnehmen.
Kernteam & Fraktion

Borngasse/ Melanderplatz/ Brückengasse/ Neugasse: Chance oder Risiko? Anwohner werden lauter!

In vielen Gesprächen mit Anwohnern, Geschäftsleuten und Gastronomen an den oben genannten Orten wird eines deutlich. Die meisten sehen gerade hier eine sehr negative Entwicklung für die Innenstadt.
Beklagt werden hauptsächlich das hohe Verkehrsaufkommen und die verheerende Parksituation. Kraftfahrzeuge werden vermehrt so geparkt, dass eine Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge nicht mehr möglich ist, zudem wird auch immer öfter Anwohnern der Zugang zu ihren Eingängen und Einfahrten versperrt. Die schon vor Jahren geäußerte Absicht, die Borngasse zu einer Fußgängerzone zu machen, wurde bis heute nicht realisiert.
Die Zufahrt für Kraftfahrzeuge von Seiten der Gymnasiumstraße sowie der Siegener Straße, kann durch versenkbare Poller verhindert werden, Anwohnern und Lieferanten könnte technisch die temporäre Zufahrt ermöglicht werden.

Eine verkehrsfreie Zone (Brückengasse, Melanderplatz, Borngasse) könnte ein effektives Stadtmarketing dafür nutzen, einerseits durch Verhandlungen mit den Eigentümern leerstehender Gewerbeflächen gute Konditionen auszuhandeln, zum anderen mit den verhandelten Ergebnissen Investoren anzuziehen. Ein solcher Lösungsansatz könnte diesen Ort, gerade durch den Charme kleiner Läden und gemütlicher Gastronomie, zu einem Juwel in der Hadamarer Innenstadt machen!

Es geht aber nicht nur um die Verkehrs- und Parksituation oder die Sauberkeit, nein, es geht letztlich auch um ein fehlendes Sicherheitsgefühl der Bürger. Gerade in dem Quartier Borngasse, Neugasse, Brückengasse und Melanderplatz hört man Klagen, dass man sich ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr auf die Straße traut. Gruppierungen von Personen, die im Dunkeln zu später Stunde herumstehen, wecken Zweifel, ob sie nun Gutes oder weniger Gutes im Schilde führen.

Das alles geschieht offensichtlich unbeachtet von den Hadamarer Ordnungsbehörden, denn obwohl die Dramatik hinreichend bekannt ist, wird hier nicht entschieden eingegriffen. Hier müsste durch eine bestimmte und nachhaltige Präsenz von Ordnungskräften sehr schnell Abhilfe geschaffen werden.
Es fehle an Personal, – Einzelstreife ab 18:00 Uhr werde aufgrund von Sicherheitserwägungen nicht mehr durchgeführt, so der Tenor aus dem Rathaus.
Während Limburg und Elz das Personal aufstocken, hängt man in Hadamar wieder einmal hinterher. Das letzte Wahlergebnis sollte uns allen zu denken geben.
Die schon vor Jahren getätigte Altstadtsanierung, wofür die Bürger Investitionen getätigt und Sanierungsbeiträge geleistet haben, ist somit ad absurdum geführt. In der jetzigen Situation ist das „Quartier“ in einem trostlosen Zustand.

Die WfH fordert hier ein energisches Eingreifen der Ordnungshörde und letztlich auch der Politik. Der Personalsituation muss durch ausreichende Haushaltsmittel und Personalstellen Rechnung getragen werden; notfalls auch durch einen Nachtragshaushalt, aufgrund des Doppelhaushaltes 20018/2019, der ein zur Verfügung stellen der Ressourcen derzeit verhindert.

„Die Wünsche und Erwartungen aller Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck auf die politische Tagesordnung zu bringen“, das ist eine unserer Kernaussagen. Dafür steht die WfH!

Kernteam – Wir für Hadamar (Foto: NNP)

Verkehrsberuhigte Bereiche im Stadtgebiet – Orte für mehr Sicherheit im Straßenverkehr oder rechtsfreier Raum?

Anlieger von sogenannten „Spielstraßen“ (verkehrsberuhigte Bereiche) sehen sich zunehmend Gefahren, durch mehr oder weniger rasender Verkehrsteilnehmer, ausgesetzt.
Durch das Verkehrszeichen 325.1 ist angeordnet, dass Fahrzeugführer nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Schrittgeschwindigkeit im Sinne von § 42 Abs. 2 StVO i. V. m. Nr. 12 der dazu erlassenen Anlage 3 ist eine solche von höchstens 10 km/h.
Hierzu gehört es unter anderem auch, dass Fußgänger die komplette Straße benutzen können und Kinderspiele überall erlaubt sind. Aus diesem Grund gilt Folgendes: Fahrer müssen mit ihrem Fahrzeug hier ganz besonders vorsichtig unterwegs sein, Fußgängern Vorrang gewähren und auf sie Rücksicht nehmen. Zudem dürfen Fahrzeugführer außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen nicht parken, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen und zum Be- oder Entladen.
Beschwerden von Anwohnern beim Ordnungsamt verlaufen im Sande, bis heute werden nach unserem Wissen in den genannten Bereichen kaum Kontrollen durchgeführt.
Es ist der WfH ein Bedürfnis, auf diesen Missstand hinzuweisen, wir fordern den Bürgermeister als Ortspolizeibehörde auf, hier konsequent zu handeln!

WfH fordert professionelles Stadtmarketing

Ein professionelles Stadtmarketing ist nach Ansicht der Interessengemeinschaft „Wir für Hadamar“ eine Grundvoraussetzung, um die Stadt Hadamar in der Konkurrenz zu den Nachbarkommunen attraktiver für Investoren, Neubürger sowie Tagestouristen interessant und damit zukunftsfähig zu machen. Auf Initiativen der WfH hatte sich unter Leitung des ehemaligen Stadtrat Fritz Otto (WfH), in den beiden letzten Legislaturperioden die Stadtmarketingkommission, mit Beteiligung sachkundiger Bürginnen und Bürger, sowie professioneller externer Unterstützung, intensiv daran gearbeitet, die Stadt im Wettbewerb mit konkurrierenden Gemeinden besser zu platzieren und die Lebensqualität unserer Bürger zu erhöhen. Es wurden in verschiedenen Projekten Vorschläge erarbeitet, so beispielsweise:

  • Die Gewerbegebiete besser zu vermarkten. Mit dem Ziel neue Unternehmen und damit Arbeitsplätze anzusiedeln, die Kaufkraft zu stärken und zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen zu generieren.
  • Leerstands Management zu betreiben, mit dem Ziel, die zunehmende Abwanderung und Schließung von Geschäften zu stoppen und die Innenstadt zu beleben. In absehbarer Zeit wird es auf dem Untermarkt diverse Veränderungen geben. Dies verdeutlicht, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.
  • das Tourismusangebot, insbesondere den Tagestourismus, mit abgestimmten Konzepten zu verbessern.

Diese erfolgreichen Ansätze wurden leider durch die neue Mehrheit von CDU und SPD im Stadtparlament mit der für uns unverständlichen Auflösung der Kommission abrupt beendet. Man war der Meinung, die Stadtverwaltung könne das auch alleine umsetzen. Ein folgenschwerer Trugschluss. Die durchaus guten Vorschläge verschwanden ohne Umsetzung in der Schublade.
Mit dem auf Antrag der WfH im Doppelhaushalt 2018/19 eingestellten Budget von € 40.000, hatten wir die Erwartung, dass zumindest Teilprojekte der Marketing Kommission durch den Zukauf externer Module und Maßnahmen umgesetzt würden. Da in dieser Hinsicht bisher nichts geschehen war, hatten wir in der Stadtverordnetenversammlung vom 7.9.18 den Antrag gestellt, zu erfahren, was mit den zur Verfügung gestellten Haushaltsmitteln in den ersten neun Monaten diesen Jahres 2018 umgesetzt wurde bzw. was zukünftig geplant ist.

Das vom Magistrat bzw. der Verwaltung in der darauffolgenden Stadtverordnetenversammlung vom 18.Oktober vorgelegte Ergebnis ist schlichtweg unbefriedigend und geht am eigentlichen Kern unseres Antrages völlig vorbei. Offenbar hat man die Intention des Stadtmarketings nicht verstanden oder die Arbeitsergebnisse der ehemaligen Kommission nicht gelesen.

Die vorgeschlagene und mehrfache Forderung, nicht nur der WfH, den Auftritt der Stadt auf deren Internetseite, und insbesondere den sozialen Netzwerken, wie Facebook etc. zu optimieren , will man nun endlich nachkommen. Dies ist der einzige sinnvolle Ansatz, der aus Beantwortung unseres Antrags bisher zu lesen ist. Ob man allerdings dafür in der Verwaltung eine zusätzliche Halbtagsstelle, wie vom Bürgermeister vorgeschlagen, schaffen muss, ist nicht nur unserer Meinung nach, überzogen.

Diese Teilaufgabe sollte, wie in anderen Kommunen gehandhabt , von einer hauptamtlichen 100% Stelle im Rahmen des Stadtmarketing, neben den Hauptaufgaben, wie Wirtschaftsförderung, Leerstands Management, Tourismusförderung etc. zusätzlich betreut, oder durch Zukauf externer Leistungen geregelt werden.
Die Stadt Hadamar braucht dringend ein funktionierendes Stadtmarketing. Die Verwaltung kann dies mit den der Zeit vorhandenen Personalressourcen nicht darstellen. Auf Grund dieser Erkenntnis wird die WfH Fraktion in den Haushaltsberatungen im Herbst 2019, für den Doppelhaushalt der Jahre 2020/2021, erneut die Besetzung einer 100% Stelle für das Stadtmarketing fordern.

Im Übrigen erwarten wir spätestens in der kommenden Stadtverordnetenversammlung, am 7.12 18, unserem Antrag entsprechende, qualifizierte Antworten, wie es konkret zu diesem Thema in 2019 weitergeht.

Andreas Alfa 1.Sprecher Wir für Hadamar

WFH bringt Ihre Anträge in der Stadtverordnetenversammlung vom 7.9.18 ohne Gegenstimmen zur Erledigung.

Die Fraktion WfH hatte für die letzte Stadtverordnetenversammlung zwei Anträge zur Abstimmung gestellt.

Ein Antrag befasste sich mit dem zukünftigen Kindergartenwesen vor dem Hintergrund der Zusammenlegung von 9 bisher selbständigen Pfarreien zum PASTORALEN RAUM HADAMAR ab 1.1.2020. Von dieser Zusammenlegung sind dann auch alle Kindergärten in den betreffenden Pfarreien , und somit allen Stadtteilen, deren Träger die Katholische Kirche ist, betroffen .
In zwei Stufen , Anfang Dezember 2018 und Ende März 2019  soll vom Magistrat ein in den Anträgen  gestellter Fragenkatalog beantwortet werden.

Der zweite Antrag befasste sich mit dem Thema Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung.  Dazu haben wir den Magistrat aufgefordert ,bis Anfang Dezember 2018 mitzuteilen, welche Projekte aktuell vom Personal der Stadt Hadamar bearbeitet werden, bzw. welche Module man extern zukaufen will. Auf Antrag der WfH wurde bei der letzten Aufstellung des Doppelhaushaltes 2018/19 ein Betrag von € 40.000 für diese extern zu zu kaufenden Dienstleistungen eingestellt. Wir möchten nun wissen wie der aktuelle Sachstand ist. Dies ist um so mehr aktuell, da auf dem Untermarkt  bisher noch ansässiger Bankinstitute  in absehbarer Zeit ihren Standort wechseln wollen . Zudem schliessen  zum Jahresende das Textilhaus May -Trosch und der Bäcker an der Ecke verlässt den Standort. Was tut die Verwaltung gegen drohende Leerstände ??

Wir halten euch nach Eingang der Antworten auf dem laufenden.

Hans Reichwein, Fraktionsvorsitzender

Kinderbetreuung Hadamar – Politik soll aktiv gestalten !

Pfarrei neuen Typs kommt – die Bürgerinitiative Wir für Hadamar (WfH) fordert eine umfassende Behandlung der Auswirkungen in den städtischen Gremien.

„Uns  geht es darum, die einschneidende Veränderung, welche die Verschmelzung unserer bisherigen Pfarrgemeinden zu einer sogenannten „Pfarrei neuen Typs“ mit sich bringt, dort von Seiten der Stadtpolitik zu begleiten, wo Effekte für Hadamar als Kommune entstehen.“, so Johannes Müller, langjähriges Mitglied der städtischen Kinderbetreuungs-Kommission und Geschäftsführer der WfH Fraktion. „Im Bereich Kinderbetreuung bestehen viele Schnittmengen mit den freien Trägern – was uns als Mandatsträger aber nicht der Pflicht enthebt, verbesserungswürdige Punkte anzusprechen und deren Weiterentwicklung voranzutreiben. Es darf  aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass lediglich das katholische Bistum noch einen Zuschuss beisteuert – ausgenommen für die KITA in Steinbach sowie die 3. Gruppe in Niederzeuzheim und die 5. Gruppe in Hadamar Marienfried. Es wird auch intensiv darüber zu sprechen sein, ob das System Trägerverband auf die Einrichtungen mit katholischem Träger beschränkt bleiben kann. Ein Trägerverband mit günstiger zentraler Verwaltung für alle KITAs soll z.B. weniger Bürokratie für die Einrichtungen und damit mehr Zeit für die direkte Arbeit mit den Kindern bedeuten. Auch die Möglichkeit flexiblerer Lösungen bei personellen Engpässen zu verankern, ist wichtig. So sind Minderkosten möglich, ohne dass es zu Lasten von Betreuungsqualität und Personal geht. Eine zunehmende Zahl an Kommunen hat sich in der jüngeren Vergangenheit aus der Zusammenarbeit mit freien Trägern verabschiedet.

Aber gerade die Tatsache, mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Trägern tätig zu sein, hilft uns in Hadamar immer wieder, einzelne Schwachstellen besser erkennen und angehen zu können.“ fügt Müller an.

In ihrem Antrag zur Stadtverordnetenversammlung am 07. September möchte die WfH deshalb von der Verwaltung eine Reihe grundsätzlicher Fragen in 2 Schritten geklärt bekommen. Ob und welche Änderungen bei den Trägerschaftsverträgen zu erwarten sind bzw. notwendig werden. Welche kostenseitigen Effekte daraus resultieren. Wie der aktuelle Stand der Gespräche bzw. Verhandlungen mit der kath. Kirche ist, soll der Magistrat bis Ende dieses Jahres klären.

Drei Monate länger soll die Bearbeitung dauern, welche alternativen Modelle bei der Bildung eines Trägerverbandes existieren (z.B. kirchlich-überkonfessionell, kommunal, weitere freie Träger etc.) und welche konkreten finanziellen und strukturellen Veränderungen mit ihnen einhergehen. Welche möglichen Einflüsse gibt es durch die Zusammensetzung der „Pfarrei neuen Typs“ auch mit Pfarrgemeinden von außerhalb des Hadamarer Stadtgebietes. Welche weiteren Auswirkungen außerhalb des Bereichs Kinderbetreuung entstehen für die Stadt Hadamar durch die Einführung der „Pfarrei neuen Typs“.

„Ohne diese Basisinformationen kann keine sachliche Auseinandersetzung mit dem überaus wichtigen Thema stattfinden. Keineswegs geht es uns darum, auf Biegen und Brechen einen Spurwechsel weg von der kath. Kirche als Träger einzuleiten. Die Stadt ist all denjenigen, die in den Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten aller Stadtteile über viele Jahre und mit hohem ehrenamtlichen Engagement gemeinnützige Arbeit leisten, zu großem Dank verpflichtet. Das gilt auch für die Mitarbeiter in den KITAs mit ihrer wichtigen und oft nicht einfachen Arbeit.“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Hans Reichwein.

„Dem Vernehmen nach soll die neue Großpfarrei schon in wenigen Monaten zum Beginn des kommenden Jahres starten. Jetzt ist es an der Zeit, die auf uns zukommende Situation endlich aktiv mitgestalten zu können – der Zeitpunkt dazu ist spät genug! Die Aufgabe der Politik ist es, die Interessen der Stadt Hadamar zu vertreten. Dabei sind uns die Familien genauso wichtig, wie der Steuerzahler allgemein. Die Förderung des Bereichs Kinderbetreuung ist uns in Hadamar viel wert – das städtische Ausgabenvolumen liegt jährlich bei 2 Mio €. Im Durchschnitt sind das mehrere Hundert EURO im Monat für jedes betreute Kind. Den Löwenanteil der Gesamtkosten trägt die Stadt. Von der ursprünglichen Drittelung der Kosten auf Träger, Stadt und Eltern hat sich die kath. Kirche leider seit langem verabschiedet. Die finanzielle Beteiligung der Träger liegt in Hadamar derzeit durchschnittlich bei knapp 10 %, da sollten die Belange der Stadt keine stiefmütterliche Rolle spielen.“, so Andreas Alfa, 1. Sprecher WfH.

WfH zeigt Präsenz in der Kernstadt…

Hunderte Ballons ließen die Besucher des WfH-Standes beim diesjährigen Familien- Kinder- & Straßenfest in den Himmel steigen. Hintergrund war ein Luftballon-Flugwettbewerb. Auf die Gewinner warten attraktive Preise.

Mit vielen Mitbürgern konnten wir interessante und nette Gespräche führen, es war schön dabei zu sein.
Schade, dass nicht auch andere politische Organisationen aus Hadamar teilgenommen haben. Wie üblich hatte der mutmaßliche Bürgermeisterkandidat nichts besseres zu tun, als in seinem eigenen FB-Bericht heftig gegen die WfH auszuteilen. Eine aktive Teilnahme am Straßenfest, gemeinsam mit seinem „glorreichen“ Team, hätte dem Schwergewicht aus Oberweyer besser gestanden.

Wir jedenfalls hatten großen Zulauf, die Freude über unsere Aktion war den Teilnehmern anzusehen.

Vielen Dank an Ralf Metz, der als Initiator alle Erwartungen übertroffen hat, weiter so !

Alfa und Ruoff bilden neue WfH-Spitze !

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft WfH wählten die Anwesenden ein neues Führungsteam. Zum neuen 1.Sprecher wurde Andreas Alfa gewählt, der Wolfgang Köhler in dieser Position ablöst. An seiner Seite steht nunmehr als 2.Sprecher Frank Ruoff. Beide dankten dem ausscheidenden Wolfgang Köhler für seine langjährige Arbeit im Kernteam der WfH.
Ergänzt wird das Kernteam durch Fritz Otto als alter und neuer Kassierer. Als Beisitzer wurden Carmen Winkler (Oberzeuzheim), Hans Meyer und Jan-Niklas Müller (beide Niederhadamar), sowie Pasquale Capricano aus Niederzeuzheim.

Fraktionschef Hans Reichwein informierte die anwesenden Mitglieder über die aktuelle Fraktionsarbeit der WfH im Stadtparlament, und zeigte sich zugleich erfreut, dass mit Andreas Alfa ein erfahrener Kommunalpolitiker an die Spitze gewählt wurde. Alfa führte die WfH nach ihrer Gründung erstmals mit mehr als 20% in die Hadamarer Stadtverordnenversammlung. Darüber hinaus konnte auch der ehemalige SPD Fraktionsvorsitzende Hans Meyer für das neue Kernteam gewonnen werden.

Die neue WfH-Führung wird sich am 22.5.18 zu seiner konstituierenden Sitzung treffen.

(Bildunterschrift, v.links: Hans Meyer, Pasquale Capricano, Andreas Alfa, Wolfgang Köhler, Jan-Niklas Müller, Frank Ruoff, Carmen Winkler und Hans Reichwein)

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