Was lange währt…

Einsatz lohnt sich, so auch die unermüdlichen Bemühungen der WfH für die Bewohner des „Reviers“ im Hadamarer Stadtkern.

Bereits seit November 2018 kämpfen wir für die Beruhigung der Verkehrs- und Parksituation im Bereich Borngasse/ Melanderplatz/ Brückengasse. Knapp ein Jahr später, im Oktober 2019 wurden dann endlich die Finanzmittel hierfür von den Stadtverordneten beschlossen. Trotz anhaltendem Protest der Anwohner und Gewerbetreibenden, und einer hierdurch durchgeführten Anwohnerversammlung ließ die teilweise Realisierung über eineinhalb Jahre auf sich warten. Immer wieder hatten einzelne Mandatsträger der WfH bei den Verantwortlichen nachgefragt, letztendlich mit Erfolg. Gleiche Maßnahmen am anderen Ende der Borngasse sollten zügig folgen, auch hier bleiben wir am Ball.

Inwieweit die nun gewählte Lösung Erfolg hat ist abzuwarten, wir bleiben zuversichtlich.

Wir für Euch – Wir für Hadamar!

Kein Brunnenfest 2020 …

Der Corona-Krise geschuldet, hat sich das Kernteam der WfH entschlossen, die Planungen für das Brunnenfest auf dem Hadamarer Untermarkt zu verwerfen. Das letztmals 2015 ausgetragene Event sollte neu aufgelegt werden, größer, attraktiver mit vielen Aktivitäten für jung und alt.

In Erinnerung an die Gründung der Interessengemeinschaft „Wir für Hadamar“ hat das historische Bauwerk vor dem Rathaus eine besondere Bedeutung. Eine im Jahr 2004 von uns initiierte Bürgerbefragung zum künftigen Standort des Brunnendenkmals führte zu einem positiven Ergebnis. Der Brunnen verblieb am alten Standort. Die Bürger hatten Ihren Willen mehrheitlich durchgesetzt.

Inwieweit eine Durchführung im nächsten Jahr möglich ist bleibt abzuwarten.

WFH stellt sich gegen die Schließung der Gynäkologischen Praxis im MVZ St.Anna Hadamar und fordert Taten !!!

Die Bürgerinitiative „Wir für Hadamar – WfH“ fordert angesichts der in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Schließung der Frauenheilkunde-Praxis im Medizinischen Versorgungszentrum St.Anna in Hadamar zum 30.6.2020 alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um dies zu verhindern und verlangt nach alternativen Lösungen.

„Wirtschaftliche Gründe“ wurden vom Betreiber, der Krankenhausgesellschaft St.Vincenz GmbH und ihrem Geschäftsführer Guido Wernert, als Begründung hierfür vorgegeben.

Hans Reichwein, Fraktionsvorsitzender der WfH, dazu: „Seit inzwischen fast 70 Jahren kenne ich St.Anna, ob als Krankenhaus, oder wie jetzt als MVZ betrieben, immer stets mit einer Praxis für Frauenheilkunde. Die jetzt beabsichtige Schließung der Fachabteilung ist von größerem Ausmaß für die Patientinnen in unserer Stadt, aber darüberhinaus auch, im Hadamar Land“.

Das Krankenhaus St Anna war einst die Anlaufstelle bei Geburten und Frauenheilkunde im gesamten Westerwald, der Region und darüber hinaus. Den ersten schweren „Keulenschlag“ musste die Region mit der Schließung des Krankenhauses im Jahr 2007 und dem Ende der Geburtenabteilung hinnehmen. Immerhin erblickten hier bis zu diesem Zeitpunkt jährlich zwischen 600-700 Kinder das Licht der Welt. Das fand man beim schon damals verantwortlichen Träger nicht gut genug. Jetzt, 13 Jahre später, soll für die Region Hadamar in diesem Bereich ganz der Hahn abgedreht werden.

„Warum die jeweils verantwortlichen Hadamarer Bürgermeister Hans Beresko, und aktuell Michael Ruoff, den immer weitergehenden Kahlschlag gerade für diesen Fachbereich am dafür renommierten St. Anna Krankenhaus in solch duldsamer Art hingenommen haben, bzw. jetzt hinnehmen, ist für unsere Wählergruppierung mehr als erstaunlich“, so Andreas Alfa, 1. Sprecher der WfH.

Kein Aufschrei, kein ernsthaft wahr zu nehmender Protest . „Ruoff bedauert“, heißt es lapidar in der Presseveröffentlichung der NNP vom 29.4.2020. Vom Bedauern ist aber den Betroffen nicht geholfen. Wir erwarten vom Verwaltungsrat der St. Anna Stiftung, und hier insbesondere von dessen Vorsitzenden Bürgermeister Michael Ruoff und seinem Stellvertreter Pfarrer Andreas Fuchs Taten, bis hin zum öffentlichen Protest .

In der Präambel der das MVZ mit tragenden St. Anna Stiftung heißt es wörtlich: „Die Stiftung unterstützt caritative Heime und Einrichtungen zur Aufnahme und Betreuung von kranken, hilfs- und/oder pflegebedürftigen Menschen. Vornehmlich fördert sie das Gesundheitszentrum St. Anna in Hadamar. Sie unterstützt nicht den täglichen und grundsätzlichen Betrieb des Gesundheitszentrums sondern vielmehr Bereiche, die nicht wirtschaftlich oder kostendeckend arbeiten können, die für den Charakter einer Einrichtung mit christlichem Hintergrund aber unverzichtbar sind. In über 180 Jahren haben sich diese Aktivitäten zu einem tragfähigen Verbund sorgfältiger, an neuesten Standards orientierter Patientenversorgung formiert“. (Zitatende)

Nun wird aber die Wirtschaftlichkeit der Gynäkologischen Praxis als Vorwand für deren beabsichtigen Schließung genommen.

Andreas Alfa, ergänzt: „Weiterhin kann man nicht darüber hinweg sehen, dass vor gut 14 Tagen in der Nassauischen Neuen Presse ein Artikel mit Foto erschienen ist, in dem Bürgermeister Ruoff mit dem St. Vincenz Geschäftsführer Wernert mit großer Geste um Patienten für den Besuch der Praxen des MVZ St. Anna warb.“

Man muss davon ausgehen, dass Bürgermeister Ruoff schon zum damaligen Zeitpunkt über die beschlossene und in wenigen Wochen beabsichtigte Schließung der betreffenden Praxis im Bilde war. Angesichts dessen kommt einem diese „Werbung“ wie der blanke Hohn vor.

„Wir würden mit dieser Schließung für den Gesundheitsstandort Hadamar, mit dem ja die Stadt u.a. um Neubürger wirbt, ein Stück Geschichte verlieren. Noch größer aber ist der Verlust für die betroffenen Frauen und werdenden Mütter. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass solche Bereiche unserer Gesellschaft auf dem Altar einer rein profitorientierten Gesundheitspolitik geopfert werden und erwarten von den Entscheidungsträgern eine Rücknahme des Beschlusses“, so Andreas Alfa.

Spende an gestrandeten Zirkus …

Dankbar und überrascht zeigten sich die Inhaber des Zirkus ‚Jonny Alexis‘ über die Spende der WfH-Fraktion.

Der Überbringer Andreas Alfa betonte die Wichtigkeit von Solidarität und Hilfsbereitschaft – gerade in diesen schwierigen Zeiten.
Der Zirkus hatte am Hadamarer Freibad gastiert, durfte aber bedingt durch CORONA nicht mehr auftreten und weiter ziehen, und geriet so in finanzielle Probleme. Die beschriebene Notlage war für uns Grund genug zu handeln.

Solche Aktionen sind uns sehr wichtig. Die Mandatsträger der WfH verzichten auf jegliche Sitzungsgelder um diese mehrmals im Jahr an verschiedenste Vereine und Institutionen unserer Stadt zu spenden.

Wie es weiter geht, entscheiden wir selbst. …

Auch wir wollen Ihnen noch einmal ans Herz legen, den durch CORONA bedingten Erlassen, folge zu leisten. Andere Bundesländer haben bereits ihre Maßnahmen verschärft. Gemeinsam können wir durch mehr Disziplin und gegenseitige Rücksichtnahme zu einem weitgehend „geordneten Verlauf“ beitragen. Bitte befolgen Sie die einfachsten Regeln und bleiben Sie, soweit möglich, in Ihrer häuslichen Umgebung.

Diese Maßnahmen dienen zum Schutz der gesamten Bevölkerung und sollten jedem ein persönliches Anliegen sein.

Alte Schulturnhalle – WfH fordert außergerichtliche Lösung !

In der heutigen außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung in der Schlossaula wird unsere Fraktion beantragen, dass der Magistrat der Stadt Hadamar die notwendigen Schritte einleitet, dass die Frist zur Stellungnahme auf das Schreiben des Landgericht Limburg vom 4.2.2020 in einem angemessenen Rahmen verlängert wird und gleichzeitig organisiert, dass sich von heute an, spätestens binnen 10 Tagen, die widerstreitenden Parteien, unter Einbeziehung des Vorstandes der Kreissparkasse Limburg, Landrat Michael Köberle,in seiner Eigenschaft als Verwaltungsrat der KSK Limburg, sowie ggfls. je einem Vertreter der Fraktionen zusammenfinden, mit dem Ziel einen Weg zu einer außergerichtlichen Lösung des Rechtsstreites zu finden.

Der Schaden für die Stadt ist wo möglich größer, wenn weiterhin die Gerichte bemüht werden.

Die Chance, dass es aktuell einen glaubhaften Kaufinteressenten (KSK Limburg) und verkaufswillige Grundstückseigner gibt, sollte genutzt werden, um eine Lösung zu finden, die im Sinne der Stadt das Projekt kurzfristig zu einem positiven Ende führt.

Haushalt 2020/21

Mit Bezug darauf, was für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hadamar von Wichtigkeit wäre, halten wir Teile des neu beschlossenen Doppelhaushaltes 2020/21 für unzureichend.
Die Haushaltsverhandlungen haben gezeigt, dass wir als WfH in grundsätzlichen, für die Bürger der Stadt relevanten Projekten, andere Prioritäten setzen als manch andere im Parlament vertretene Fraktion.

So hatte die WfH für die Instandhaltung maroder Gemeindetraßen die Einstellung von zusätzlich 310.000 € gefordert. Für die nicht DIN-gerechten Reparaturarbeiten, bei denen die Anwohner in keinster Weise belastet werden, wurden zudem vorhandene Mittel drastisch gekürzt. Nicht nachvollziehbar ist die von der CDU beantragte Streichung der vorgesehenen 120.000 € für die Teilerneuerung der Straßendecke in der Franz Alfred Muth Straße, die heute schon in einem kritischen Zustand ist, und während der für mehr als 2 Jahre veranschlagten Bauzeit für die Mainzer Landstraße ab dem Jahr 2022, als innerörtliche Ausweichstraße genutzt werden wird.

Mögliche Folgen sind kaum abzusehen, hierfür zeichnen die zustimmenden Fraktionen (CDU, SPD, FWG) verantwortlich.

Neue Pfarrei …

Auch wenn nur knapp die Hälfte der Bevölkerung von Hadamar der Katholischen Kirche angehört ,ist es erwähnenswert, dass am heutigen 19.1.2020 die neue Pfarrei St.Johannes Nepomuk Hadamar mit dem Gottesdienst in der Stadtkirche offiziell gegründet wurde. Aus diesem Anlass war der Bischof von Limburg Georg Bätzing zu Gast.

Der neuen Pfarrei gehören neben der Kernstadtgemeinde , die Kirchengemeinden von Niederhadamar, Oberzeuzheim, Niederzeuzheim,Steinbach, Oberweyer, Niederweyer an.Zudem noch die Pfarreien von Beselich-Obertiefenbach und – Niedertiefenbach sowie Limburg-Ahlbach.

Rund 500 Gäste trafen sich anschließend in der Stadthalle zum Empfang und gemeinsamen Mittagessen.

Aus den Fingern gesogen ? …

Mit einer atemberaubenden These verbreitet der selbsternannte Bürgermeisterkandidat Frank Speth das Gerücht, die WfH würde bei der Kommunalwahl 2021 in Absprache mit der CDU, als deren „Mehrheitsbeschaffer“, dafür den Posten des ersten Stadtrates erhalten.

Das weisen wir mit aller Entschiedenheit zurück!

Solch irrsinnige Behauptungen sind nicht ernst zu nehmen, wir raten allen Bürgerinnen und Bürgern solche Hirngespinste zu ignorieren.

Posten wie der des 1.Stadtrates oder auch des Stadtverordnetenvorstehers strebt die WfH gemäß ihren Grundsätzen nicht an. Stattdessen kümmern wir uns um Sachthemen und stehen für faire politische Auseinandersetzungen zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger.

Zudem sind uns bislang außer dem Amtsinhaber Michael Ruoff und Frank Speth, keine weiteren Bewerber um das Bürgermeisteramt bekannt.
Keine dieser Personen halten wir zum heutigen Zeitpunkt unterstützungswürdig.

Wen die WfH bei der Bürgermeisterwahl 2021 unterstützen wird, entscheiden wir dann, wenn alle Kandidaten definitiv feststehen.

Unhaltbare Zustände auch in der Silvesternacht….

Neben einem Zwischenfall in der Hadamarer Kirchgasse, bei dem ein Junger Mann mit einem Stock geschlagen und mit einer Schreckschusswaffe beschossen wurde, kam es auch in der Borngasse wieder zu Auseinandersetzungen. Hier hatte der volltrunkene Fahrer eines KFZ mit Kieler Nummernschild, der mutmaßlich ein benachbartes Wettlokal besuchte, Anwohner mit Gewalt bedroht und diese zudem aufs übelste beleidigt, da diese sich über das Parkverhalten beschwerten.

Wie gewöhnlich wurden wieder mehrere Fahrzeuge Ordnungswidrig in der vorderen Borngasse abgestellt, eines sogar quer über die Straße vor einem Kaffeehaus. Allein dieses Problem soll durch die Errichtung von Pollern gelöst werden, so zumindest haben es die Stadtverordneten bereits vor Monaten beschlossen. Die Umsetzung lässt allerdings weiter auf sich warten, vermehrte Kontrollen, insbesondere abends und an Wochenenden wären also angebracht, bis die „Pollerlösung“ vollendet ist.

Wir für Hadamar fordern jetzt zügiges Handeln und wir sind auch weiterhin der Meinung, dass die Anzahl der beschäftigten Ordnungskräfte bei der Stadt Hadamar nicht ausreicht und massiv erhöht werden muss.